Das Ende der Geduld

Ein kleines Sprüchlein lautet:

„Ohne WHO keine Pandemie, ohne WEF kein Great Reset, ohne NATO kein Krieg und ohne EZB keine Inflation. Das Leben könnte so schön sein.“

Ja, ziemlich polemisch. Aber knapper lässt sich das organisierte Verbrechen nicht beschreiben. Im Laufe der Jahrzehnte scheint etwas unbemerkt in die Gesellschaften infiltriert worden zu sein. Etwas, was ich nicht zu beschreiben vermag. Eine Art Geisteshaltung, eine Mentalität, etwas, was sich nicht anfassen lässt. Es ist, als gehe eine Saat auf, die vor langer Zeit gelegt worden ist. Anders lassen sich diese grotesken Entwicklungen dieser Welt kaum mehr rational erklären.

Unerheblich welchem gesellschaftlich relevanten Thema ich mich auch widme, ich sehe überall nur Lüge und Zerstörung. Ich schaue mich um und bekomme den Mund nicht mehr zu. Fast schon paralysiert stehe ich am Rand des Spielfelds und ertappe mich dabei, wie eine milde Form der Ehrfurcht in mir entsteht, wenn ich mir den bisherigen Erfolg der Architekten vor Augen führe, die sich ihre ganz eigene Welt erschaffen wollen. Ihnen ist bewusst, wie sie uns dazu bringen können, dass wir in dreißig Jahren ihren Wünschen entsprechen und dass dies nicht von einem auf den anderen Tag zu vermitteln ist. Dafür sind Etappenziele von Nöten. Ihnen ist klar, dass die Masse der Menschen für bare Münze hält, was ihnen die etablierten Sendeanstalten präsentieren. Sie wissen, dass die meisten Menschen anschließend mit jenen Argumenten bewaffnet, ihr Weltbild formen und Streitgespräche führen, gegen die niemand ankommen wird. Ihnen ist ebenfalls bewusst, dass dies natürlich auch für die Gegenseite, die wenigen Zweifler gilt, denn auch sie verteidigen ihr alternatives Weltbild vehement. Dabei spielt es für sie keine Rolle, wer Recht hat. Sie können alles verkaufen. Jeder noch so große Betrug wird vom größten Teil der Gesellschaft unhinterfragt geschluckt. Wie das möglich ist bei all den bereits bewiesenen Lügen der Vergangenheit, bleibt ein Mysterium. Auch das ist den Architekten sicher nicht unbekannt.

Geplant wird in Generationen, nicht in Wochen oder Monaten. Kaum etwas geschieht aus Zufall. Wäre ich ein Mensch mit Gottkomplex und voller Niedertracht, würde ich es nicht anders angehen. Sie haben die Welt in ein menschenfeindliches Biotop verwandelt und weiten den Nährboden stetig aus, um die gesamtgesellschaftliche Oligophrenie weiter voranzutreiben. Leider klappt es. Die Naivität und die Gutmütigkeit der Menschen, wird gnadenlos ausgenutzt. Das Ergebnis dessen, sieht man gerade live.

Schauen wir uns nur an, wo wir hingekommen sind. In was man uns hineinmanövriert hat. Die Vernunft scheint ausgerottet. Hetze und Fehlverhalten wird legitimiert. Der Plan ging auf, die Menschen bis ins Mark zu spalten, so dass es zu keiner Versöhnung mehr kommen kann. Der Zorn ist ein steter Begleiter geworden, seitdem die Freiheit schwand und die Einflussnahme von Machtpolitik und Wirtschaftsmonopolen in großen Schritten voranging. In Details zerstritten, bleibt der Widerstand gelähmt und kann nicht wachsen. Um wirklich etwas bewirken zu können, müssen diese Gräben überwunden werden. Wir sind angehalten uns alle zu vereinen, um dem Syndikat entschlossen entgegen treten zu können. Ich kann nur versuchen dafür zu werben, denn einzig die Masse an Menschen, die dieses Spiel nicht mehr mitspielt, wird den Spuk beenden können. Jeder der fühlt, dass hier etwas nicht stimmt und dass die Sache nicht gut ausgehen wird, sollte sich gemeinsam mit all den anderen auf der Straße wiederfinden, die bereits seit zwei Jahren ihren Unmut kundtun. Die Gegenwehr sollte sich nicht nur auf das eine große Thema beschränken, sondern geöffnet werden für weitere Missstände, die angeprangert, beendet und verhindert werden müssen. Nur gemeinsam sind wir stark! Wenn das Unrecht einmal installiert worden ist, dann gibt es kein Zurück mehr. Es liegt an uns, das zu verhindern.

Über viele Monate habe ich die Spaziergänge in meiner Heimatstadt Wittenberg begleitet. Sie alle eint das Gefühl der Fassungslosigkeit und der Ohnmacht. Jeden Montag gehen sie auf die Straße und versuchen auf friedliche Art und Weise ein Zeichen gegen das schreiende Unrecht zu setzen. Sie alle plagen die gleichen Fragen: was tun? Wie umgehen in einer Zeit, in der man sich unverstanden fühlt und in der Andersdenkende mit keinerlei rationalem Argument mehr zu erreichen sind? Wohin mit all dem Schmerz und der stets begleitenden Ohnmacht? Der Klimax sämtlicher Gipfel scheint erreicht zu sein. Dieser Planet scheint zu klein für den Kummer. Er bietet nicht genug Schutz. Seine Schultern sind zu schwach, als das jene genug Trost spenden könnten. Wie viel Geduld kann man noch aufbringen? Wann ist das Ende der Geduld erreicht? Und was kommt danach? Wie verhindern wir es, dass es in der Zukunft wieder zu den gleichen Strukturen kommt? Können wir das überhaupt?

Es gibt viele gute Ansätze, wie man die Dinge zum Positiven ändern könnte, aber solange die Macht an anderer Stelle sitzt, glaube ich nicht, dass sich dahingehend etwas bewegen lässt. Sicher, man könnte versuchen in einer kleinen Gemeinschaft ein Gegenmodell vorzuleben, aber auch dies wird keine Resonanz erfahren in der breiten Masse. Letztendlich wird es nur mit all den Andersdenkenden den Ansatz einer Änderung geben können. Auch wenn es kaum vorstellbar erscheint, aber nur die Wucht der Vielen kann eine politische Wende herbeiführen. Deswegen werbe ich, trotz des Zorns, der auch in mir brodelt, immer wieder für das Brückenschlagen mit allen Teilen der Gesellschaft. Erst wenn wir diesen Traum tatsächlich realisiert haben und wir Hunderttausende in jeder Stadt sind, besteht Hoffnung auf echte Veränderung.

Wir sind Zeitzeugen dieses unfassbaren Unrechts. Mögen nachfolgende Generationen unsere Taten nicht vergessen.

9 thoughts on “Das Ende der Geduld

  1. Sehr guter Text und vor noch nicht allzu langer Zeit, hätte der auch von mir sein können. Aber heute bin ich etwas pessimistischer – oder sollte ich sagen: realistischer.
    Es wird wohl LEIDER auch dieses mal wieder so sein, dass der Mensch (und damit meine ich nicht nur die „Architekten“, sondern auch die Lemminge) erst alles zerstören muss, ehe er neu und vielleicht auch besser wieder beginnt.
    So wie nach einem verheerenden Waldbrand die Vegetation besonders erfolgreich ist, werden auch wir – die NORMALEN Menschen – erst erfolgreich sein können wenn die verrottete Gesellschaft ihr Ende gefunden hat. Es wird viele… sehr viele Opfer kosten, aber danach kann Neues und hoffentlich Besseres entstehen.
    Das ist wohl der lauf der Dinge… LEIDER!

  2. Eine einzige Dystopie ist dein Beitrag. Folgt man ihm blind, kommt man zu dem Ergebnis, dass es wohl am besten ist, sich am nächsten Baum aufzuhängen. Wenn ich dich recht verstehe (bitte korrigiere mich, dein Text ist voller unkonkreter Bilder und Behauptungen: wohin soll er führen, welche Übel sind konkret gemeint) sprichst du von einer Gesellschaft, die bewusst gespaltet wurde und in Unfreiheit lebt, am Ende mit dem Ziel einen „great reset“ durchzuführen. Nun ja. Ich sehe das anders. Und verstehe noch immer nicht, wer ein Interesse haben sollte einen Reset duchzuführen und wer dies -über Gesellschaften und Kontinente hinweg – plant, kontrolliert und präzise durchführt.
    Was ist dieses „unfassbare Unrecht“ in unserer Gesellschaft von dem du sprichst? Wo leben Menschen in Unfreiheit bei uns? Du hältst Menschen, die einen anderen – vielleicht positiveren Blick auf die Welt haben – für naiv und leichtgläubig. Ist das nicht auch anmaßend und „spalterisch wertend“? Benutzt nicht auch du die Mittel der Hetze (gut verpackt in einen Text mit vielen unkonkreten Adjektiven und in Liebe zu weitschweifigen Genitiven) und bedienst damit eine Klientel?
    Tatsächlich sprichst du auch von „organisiertem Verbrechen“ und auch dort bleibst du im Unkonkreten: Bringst NATO, EZB, WEF ins Spiel (und lässt – wahrscheinlich bewusst – andere weg).
    Warum nehme ich ein ganz anderes Land wahr? Warum lebe ich nicht in Unfreiheit? Bitte nutze jetzt nicht die an dieser Stelle üblichen Narrative vom Lemming und vom Mainstream. Das ist einfach zu billig.

    Wo aber ist in deinem Text- mal vorausgesetzt – alles ist so tragisch: das öffnende, heilende Element? Die Elemente, die eben nicht in „gut“ und „böse“ aufteilen? Wo sind – ganz konkret – die Ideen für diese bessere Welt? Warum nicht mit ihnen raus gehen und DAFÜR sein, als auf Spaziergängen nur DAGEGEN?

    Und nein: dieses Land und diese Welt sind alles andere als perfekt. Wir haben viele Defizite, die in unserer Gesellschaft abgestellt werden müssen. Es gibt vieles zu tun: Bei uns und anderswo: „Zorn“ aber und die Einteilung der Welt in „ich/wir“ und „Andersdenkender“ ändert nichts. Sondern spaltet, Genau das, was du kritisierst.

    1. Vorab erst einmal herzlichen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meinen Artikel zu lesen und ausführlich zu antworten.

      Nunja, das ist nicht mein erster Artikel, der sich kritisch mit dem Thema befasst, deswegen bitte ich um Verständnis, wenn ich provokantere Vokabularien verwende und nicht alle Aspekte immer wieder aus Neue aufzähle. Und ja, es ist wichtig sie zu verwenden und auszusprechen, was ist. Selbst für den Empathischsten ist es schwer nachzuvollziehen, wie man all das nicht erkennen kann, was nicht nur in diesem Land seit zwei Jahren von statten geht. Es bleibt in der Tat ein Mysterium, wie man noch immer soviel Vertrauen in die Staatenlenker und das kooperierende Klientel wie Konzerne, Medien, Faktenfüchse oder Stiftungen haben kann, bei all den Lügen der Vergangenheit.

      Der riesige Elefant steht im Raum – für jeden mit offenen Augen deutlich erkennbar, doch ist es in jedem System so, egal wie depressiv, faschistisch oder verlogen es auch sein mag, die Konformisten erkennen ihn nicht, sie bestreiten sogar, dass er da ist. Sie fragen sich stets, „na was haben denn die paar Spinner nur? Uns geht’s doch super!“. Diese Menschen würden nicht merken, dass sie sinken, selbst wenn nur noch die Spitze des Schiffes zu sehen ist, auf der sie freudestrahlend stehen.

      Menschen wie ich hatten wirklich viel Geduld. Wir waren stets bestrebt, mit Menschen anderer Sichtweise in Kontakt zu treten, aber es wurde in den meisten Fällen abgewunken, denn man stand süffisant über den Dingen, weil es ja die Mehrheit so sagt und in der Zeitung steht. Viele sind es wirklich leid mittlerweile und auch ich hege zwischenzeitlich diese Gefühle, doch möchte ich trotzdem nicht alle Brücken abreißen und biete weiterhin die Hand an, damit wir wieder ein gesellschaftliches Miteinander realisieren können. Doch dazu gehören zwei Parteien und nicht nur eine. Und das ist auch die Quintessenz meines Artikels, denn am Ende schreibe ich genau darüber. Ich ging davon aus, dass man dies herauslesen kann. Und ganz ehrlich, ich sehe da keine Hoffnung, wenn diese Dinge nicht endlich breit debattiert werden und ihr euch dem Protest anschließt.

      Und es gibt wirklich sehr viele ganz KONKRETE Ideen, wie man ein besseres Zusammenleben realisieren könnte. Es gibt beispielsweise den Plan B oder die Soziale Dreigliederung. Ob sie am Ende funktionieren in der Breite, kann niemand sagen, aber einen Versuch ist es wert. Auf jeden Fall ist aus meiner Sicht ein Weg hin zur Regionalität ein erster Schritt, sich lösen von den Globalisten, die sich die Welt Untertan machen wollen. Eine direkte Demokratie wäre auch eine Möglichkeit, dann die Haftbarkeit für Politiker und Menschen, die Verantwortung tragen.

      Ich weiß es am Ende natürlich auch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit, wie es anders oder besser geht, aber dass es so wie momentan der falsche Weg ist, da bin ich mir sicher und zwar nicht nur auf Grund meiner Meinung, die sich aus vielen Jahren der Recherche und des Zuhörens speist, sondern weil ich es auch ganz einfach spüre. Und mit dieser Sicht bin ich nicht alleine.

      1. Ich danke dir für deine Antwort. Und das meine ich ehrlich. – Ich bemühe mich tatsächlich andere Sichtweisen zu verstehen und scheitere oft schon am martialischen Vokabular: „Globalisten“ – wer soll das sein? “ kopperierende Klientel“: wer ist das bitteschön? – Das redet mir viel zu viel von „geheimen Mächten“, die am Werk sind und sich verabredet haben, „uns Menschen was böses zu tun“ – Aber was soll das sein? Die Dezimierung der Menschheit? – Really, for sure?
        Tatsächlich wandele ich ja auch schon einige Jahre über diesen Planeten und lebe in diesem Land. Du unterstellst auch mir in deiner Antwort wieder, dass ich den „Elefanten im Raum“ nicht sehe, sprichst von „Konformisten“ – ich sage da: Achte auf deine Worte, sie zeugen davon, wer du bist und von wem du sprichst. Ebenso sprichst du in deiner Antwort wieder von „ihr“ und unterstellst damit, dass ich „auf einer anderen Seite“ stehe. Findest du das nicht vermessen? Also, mit Mutmaßungen und Unterstellungen zu argumentieren?
        Wenn man Veränderungen will, muss man Wege aufzeigen, auch in seiner Sprache, mit der man argumentiert.
        Ich kann Ärger/Wut und Verzweiflung bisweilen verstehen: Wenn du von den letzten beiden Jahren redest, meinst du sicherlich die Pandemie und den Umgang damit? (Das unterstelle ich hier mal, sollte ich falsch liegen, korrigiere mich bitte). Ja, da ist bestimmt einiges falsch gelaufen, das entspricht auch meiner Wahrnehmung: die Maßnahmen, der politische Umgang damit, und einiges mehr- Aber wenn ich mich an die Veranstaltungen erinnere, denen ich so beigewohnt habe (um mir mein eigene Bild zu machen), dann gab (und gibt) es wohl auf allen Seiten Merkwürdigkeiten und Absurditäten. Die „eine Wahrheit“, die so viele für sich Anspruch nehmen, gibt es eben nicht. Wir sind eine pluralistische Gesellschaft – Dafür bin ich dankbar.- Darum gilt umso mehr: wenn wir nicht lernen, einander zuzuhören und voneinander lernen und miteinander zu reden, dann wird sich immer irgendjemand an die Wand gedrückt fühlen.

        Danke für das Zuhören

      2. Ich danke dir ebenfalls fürs Zuhören.

        Ich muss ehrlich sagen, dass du ein kleines „Juwel“ zu sein scheinst, das immerhin den Willen zeigt der „anderen Seite“ einmal zuzuhören. Ich entschuldige mich dafür, wenn ich etwas oberflächlich in meiner Bewertung deiner Absichten war.

        Der Grund dafür liegt offensichtlich an den bisherigen Erfahrungen. Es freut mich, dass du differenzierst und eher die Beobachterrolle einnimmst, ohne dich in die eine oder andere Schublade stecken zu lassen. Es ist wirklich eher die Ausnahme.

        Du hast Recht, dass es auf jedweder Position Absurditäten gibt, es gibt sogar radikale Meinungen und Ansichten. Ich glaube, dass wir uns gar nicht so unterscheiden, doch besitzen wir unterschiedliches Wissen, Sozialisation, Zuhörerschaft und Erfahrungen. Auch ich und ganz viele Menschen, die es ähnlich sehen wie ich, kämpfen für die Pluralität und die Demokratie, stehen für sie ein und sehen eben diese in Gefahr. Deswegen führt es zweifelsohne zeitweise zu Überreaktionen in der Ausdrucksweise. Ich beispielsweise denke, dass wir einfach nicht mehr genug Zeit haben, das Unrecht aufzuhalten. Ich versuche mit Hilfe der Kunst meinen Beitrag dafür zu leisten.

        Die Beweggründe derer, die ich kritisiere, kann ich natürlich nicht beweisen, aber ich erkenne ein Muster und zwar ganz deutlich. Ich und viele Andere, die diese Demonstrationen besuchen, befürchten einfach keine guten Absichten der Macht, die es zweifelsfrei gibt. Alles was wir eigentlich wollen, ist diejenigen, die dem öffentlichen Narrativ gutgläubig vertrauen, vor einem Unheil zu bewahren, was zumindest in Betracht zu ziehen ist. Es macht ohnmächtig, dass dies keinerlei Gehör findet und ins Lächerliche gezogen und diffamiert wird, obwohl konkrete Hinweise für „unsere“ Sicht für uns sprechen.

        Die Zensur findet statt, obwohl dies laut Grundgesetzt nicht zulässig ist. Der Debattenraum wird verengt, so dass sich kaum eine andere Sichtweise in der breiten Masse durchsetzen kann.
        Und ja, ich meine den Umgang mit der sogenannten Pandemie. Ich kenne niemanden, der Corona leugnet, doch steckt auch hier etwas anderes dahinter, was du sicher anders sehen wirst. Ich weiß auch nicht, wie ich dir das nahe bringen könnte, dass du dich zumindest einmal damit beschäftigst. Alles was mir bleibt, ist dir Quellen zu präsentieren, in der Hoffnung, dass du dir die Zeit nimmst, dich damit zu beschäftigen. Wenn du am Ende zu einem anderen Ergebnis kommen solltest, ist das völlig legitim, aber es von vornherein abzuschmettern, ist das, was „uns“ mehrfach widerfahren ist. Es gibt beispielsweise einen Vortrag von Paul Schreyer, den du ohne Weiteres recherchieren kannst, mit dem Titel „Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neuen Ära?“, den ich einfach für wichtig halte, denn er offenbart Informationen, die für die Gesamtbetrachtung essentiell sind. Denn was nützt eine Meinung, wenn man sich vorher nicht alle Informationen zumindest einmal anhört und wirken lässt?

        Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, wie ich einen Zugang zum Andersdenkenden finden kann. Deswegen nutze ich die Fotografie und präsentiere die Menschen, die auf den Demonstrationen zugegen sind. Sie sollen zeigen, dass es ganz normale Leute sind wie du und ich und keine verrückten Spinner, wie es sehr oft artikuliert wird.

  3. Immer wieder interessant, wie unterschiedlich man doch die Welt wahrnehmen kann. Es gibt ja z.B. auch Sichtweisen, die ganz und gar auskommen können ohne Bösewichter (außer dem entgeisterten Zeitgeist vielleicht;-), und ebenso ohne die trügerische Hoffnung, dass sich das schon alles wieder einrenken wird nach dieser „Pandemania“ und dann, so wie in diesem Sommer, halbwegs weitergehen wird wie gehabt, so wie in der „guten“ alten Normalität.
    Ja, das ist jetzt eine etwas reißerische Wortwahl mit „Pandemania“, aber wer die Vorgänge der letzten Jahre nicht als eine Massenpsychose begriffen hat, ausgelöst durch eine mediale Hypnoseaktion, hat den Schuss ganz einfach nicht gehört. Da ist m. E. Hopfen und Malz verloren und jede weitere Diskussion sinnlos verschossenes Pulver. Das Einzige, was es vielleicht noch zu diskutieren gäbe, das wäre, wie denn so etwas überhaupt passieren konnte. Denn wie für jede andere Krankheit auch, gibt es auch für jede Psychose eine Ursache, also einen Nährboden, auf dem sich ein krankhafter „Virus“ ausbreiten kann. Solange man die Ursachen nicht kennt, tappt man auch im Dunklen bzgl. eventueller Heilmittel.

    Apropos, Heilmittel, und apropos Hopfen und Malz. Die mit dem besten „Gehör“, sprich Gespür, sind oft auf Parkbänken,unter Brücken und in dunklen Spelunken zu finden. Früher sagte man, dass Kinder und Betrunkene die Wahrheit sagen. Aber erstgenannte sind nun derart institutioneller Gehirnwäsche ausgesetzt, dass da jetzt nur noch Säufer und ein paar ketzerische Querdenker übriggeblieben sind. Die kulturelle Elite mitsamt der freien Presse, einst Garant der demokratischen Ordnung, hat sich längst verabschiedet, versunken im narzisstischen Morast, oder verwirrt durch die globale Schirmpest aufweichende Hirne, oder durch was auch immer. Wer das immer noch nicht begreifen will, weigert sich die Wirklichkeit anzuerkennen. Zugegeben, ist auch ´ne harte Nummer, selbst für Leute, die die Entwicklung haben kommen sehen. Aber an der Wirklichkeit führt nun mal kein Weg vorbei.

    Übrigens hat schon der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt kurz vor seinem Ableben in einem Interview im Jahr 2014 behauptet, dass die Pressefreiheit längst der Vergangenheit angehöre. Ihm sei das spätestens klargeworden, als eine damals KSZE – überwachte Volksabstimmung im Osten der Ukraine, wo sich weit über 80 % der Bevölkerung für eine Anknüpfung an Russland statt an die EU ausgesprochen hatten, geflissentlich und quer durch die Bank von den westlichen Medien totschwiegen wurde (inzwischen auch entfernt bei Wikipedia). Außerdem war es keine Annektierung eines fremden Landesteils, sondern die Unterstützung einer Unabhängigkeitsbewegung, was man Russland hätte vorhalten können, aber ja nun gängige Praxis aller Großmächte sei. Doch die gleichgeschaltete Presse in den Händen weniger Medienmogule, die er auch namentlich nannte, sprach weiterhin von Annektierung.
    Auch sprach er vom Bruch des Versprechens gegenüber Mikael Gorbatjov, die NATO nicht auszuweiten, wenn der Warschauer Pakt sich auflösen würde, um es dann einige Jahre später doch zu tun mit der Osterweiterung der NATO, angefangen mit Polen, Ungarn und Tschechien. Und Schmidt erinnerte an das russische Trauma von den großen kriegerischen Überfällen und Verwüstungen im Laufe der Geschichte durch westliche Mächte, namentlich Frankreich und Deutschland. Damit hätte man einem großen historischen Misstrauen neue Nahrung gegeben. Allen Ernstes habe man in Russland die Befürchtung vor der Aufnahme der Ukraine in die NATO und danach einem amerikanisch angeführten Angriff, weshalb man über Jahre fast verzweifelt die Nähe zu den westeuropäischen Staaten gesuchte habe, und es immer noch täte. Er sah ein Potenzial zum 3. Weltkrieg in der Ukrainekrise, und er hätte genauso gehandelt wie Putin, wenn er russischer Staatslenker gewesen wäre. Ohne Krim und damit Zugang zum Schwarzen Meer könnte man nämlich die gesamte russische Flotte genauso gut verschrotten, und wäre anderen Militärmächten völlig ausgeliefert.

    Auch wenn man diesem alten Kanzler nicht ganz den Respekt verwehrt hat, so kann man sich die Pressereaktion nach diesen Interviews vielleicht ausmalen. Das ging hin bis zu Alterssenilität. Und dann noch dieses Kettenrauchen ein Leben lang, kein Wunder … (das er sich auch dort nicht verbieten ließ in ansonsten rauchfreien TV Studios;-). Googelt selbst mal. Wenn´s nicht inzwischen gelöscht ist als kriegs- oder raucherverherrlichende Propaganda, müsste das betreffende TV– Interview noch auf YouTube liegen. Gab auch noch Zeitungsinterviews dazu.

    Es war schon etwas merkwürdig, diesbezüglich die Augen endgültig geöffnet zu bekommen von jemanden, den man in seiner Jugend angefeindet hatte wegen der Einführung neuer Anti-Terror Überwachungsgesetze und dem Versuch des Aufstellens von amerikanischen Raketen auf deutschem Boden.

    Also, Säufer, Kettenraucher und Querdenker aller Länder, vereinigt Euch! Kindlich Veranlagte auch dazu. Aber hört endlich auf zu diskutieren mit den Schwerhörigen und Tauben. Da ist mit Worten und überhaupt mit dem Intellekt nichts mehr auszurichten. Dann lieber bewegende Fotos machen wie der Betreiber dieses Blogs, oder sonst irgendwie versuchen die Menschen über die Sinne zu erreichen. Das ist die einzige Chance!
    In diesem Sinne hier noch eine Idee dazu: http://www.newoldworld.builders

    1. Vielen Dank für deine Zeit, die du in deine ausführliche Antwort investiert hast Bruder im Geiste. Auch herzlichen Dank für deine lobenden Worte bezüglich meiner Aufnahmen. Ich plädiere ebenfalls dafür, dass wir uns vereinigen sollten, genau deswegen tue ich das was ich tue. Ich versuche es eben über den Weg der Kunst. Ob mir das gelingt, weiß ich nicht, aber ich versuche es. Denn ich weiß, dass man niemanden mit Gewalt überzeugen kann. Du kannst auch keinen Bayernfan aus einem Dortmundfan machen. Das geht nur, in dem man einen Gedanken sät, in der Hoffnung, er wächst eigenständig heran. Mehr ist nicht möglich. Ich habe nicht umsonst gelebt, wenn ich dies bei nur einem einzigen Individuum erreichen sollte. LG.

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