Stippvisite in Berlin

Vor einiger Zeit war ich beruflich in Berlin unterwegs. Mein Kollege und ich statteten der Buchbinderei Fuhrmann einen Besuch ab, um uns über die Arbeitsweise des Unternehmens näher zu informieren und die Geschäftsbeziehungen zu vertiefen. Während des Aufenthalts nahm ich mir meine Kamera und schoss ein paar Bilder. Dabei entstanden recht interessante Momentaufnahmen, die ich im Nachhinein noch etwas bearbeitete, um ein möglichst authentisches Alltagsleben widerspiegeln zu können.

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Aufgenommen habe ich den Geschäftsführer persönlich bei Gesprächen mit uns, die Industriehalle, die Mitarbeiter und das Lager. Mir war es wichtig, den ganz normalen Arbeitstag so interessant wie möglich darzustellen.

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Hierbei fiel mir auf, dass schwarz-weiße Momentaufnahmen richtig spannend sein können. Es wirkt meines Erachtens sehr seriös und zeitlos, modern und dennoch natürlich. Unterschiedliche Blickwinkel verstärkten den Gesamteindruck noch und trugen dazu bei, dass ich mit dem Endergebnis zufrieden sein konnte.

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Herr Fuhrmann, der Geschäftsführer, fand die Aufnahmen auch sehr gut und verwendete sogar eins für sein Whatsapp-Profil.

Ich habe viel Spaß dabei gehabt und freue mich schon darauf, wenn ich erneut die Möglichkeit dazu erhalte, die Hallen von Herrn Fuhrmann zu besuchen oder andere Unternehmen aufnehmen zu dürfen.

Lass es Dir gut gehen!

Ein unvergesslicher Tag

Vergangenes Wochenende stand die Hochzeit einer guten Freundin an, die mich darum bat, ein paar Erinnerungen festzuhalten. Diesen Wunsch konnte ich ihr natürlich nicht abschlagen und so nahm ich meine Kamera samt drei Objektiven mit zur Veranstaltung, die im „Rockabilly-Stil“ stattfand.

forgetting time

Ich plane nichts, bei mir entstehen Bilder und Kompositionen immer spontan. Ich nehme meine Kamera, lasse die Stimmung auf mich wirken und fotografiere, so gut es geht, unbeobachtet. Dabei versuche ich, die Menschen so realitätsnah aufzunehmen, wie es geht. Natürlich gelingt nicht jedes Bild, dennoch entstehen so viele starke Charakteraufnahmen, von denen ich einige hier präsentieren möchte.

Mein Anspruch ist nicht die Hochglanzfotografie. Perfekt retuschierte Gesichter und akkurat ausgeleuchtete Aufnahmen entsprechen nicht dem, was ich mache. Ich möchte die Tatsachen widerspiegeln und diese in der Nachbearbeitung unterstreichen. Somit entstanden verschiedene Stile, die ich in der Nachbearbeitung für eine Hochzeit im 50er- Jahre Stil als passend empfand. Mal rauschig, mal dunkel, mal scharf gezeichnet und Schwarz- Weiß.

all together

Da ich grundsätzlich mit Available-Light arbeite, also natürlichen Lichtverhältnissen ohne Blitz, kommt es auch zu gekörnten Motiven, die ich persönlich sehr spannend finde. Ich möchte die Menschen und die Umwelt so darstellen, wie ich sie sehe.

Vielleicht sieht es der ein oder andere Leser ähnlich oder gar genauso. Auch wenn nicht, würde ich mich über ein persönliches Empfinden darüber von euch freuen.

Lass es Dir gut gehen!

~ Ulli