Retrospektive

Ein ereignisreiches Jahr

Auch diesmal möchte ich ein paar meiner Lieblingsaufnahmen verewigen und mit euch teilen. Ich brauche niemanden zu erzählen, dass es ein ganz besonderes Jahr war. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen gemacht und geht unterschiedlich damit um. Meine Position habe ich hinlänglich postuliert und ist in vergangenen Artikeln nachzulesen. Nur ein Wort, ich wünsche mir, dass wir in der Zukunft wieder näher zueinander finden.

Abstecher in die Lausitz

Gleich zu Beginn des Jahres entschloss ich mich, in die Lausitz zu fahren, einen Landstrich in Sachsen und im Süden Brandenburgs, der an den Grenzen unserer Nachbarländer Polen und Tschechien liegt. Da ich ein großes Pensum vor mir hatte, suchte ich mir diesmal eine Übernachtungsmöglichkeit, um möglichst viele Eindrücke einfangen zu können. Meinen ausführlichen Beitrag dazu findest du hier.

Die Poesie des Himmels

Im Frühjahr diesen Jahres gab es für einen kurzen Zeitraum keine Möglichkeit in die Ferne zu reisen, also suchte ich mir Naheliegendes. Ich entschied, mich ein paar Tage durch meine unmittelbare Umgebung inspirieren zu lassen und fokussierte mich auf die Natur. So entstanden einige Momente dieses Naturschauspiels, was ich in meinem zweiten Artikel dieses Jahr veröffentlichte. Hier findest du meine Impressionen davon.

Abstecher in die Börde

Im Juni besuchte ich endlich einmal die Börde, einen Landstrich in meinem Heimatbundesland Sachsen-Anhalt. Schon lange spielte ich mit dem Gedanken, mich einmal näher dieser Gegend zu widmen. Ich entdeckte eine Fülle an wunderschönen Bauten und Schlössern, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie ganz in der Nähe meines Wohnortes zu finden sind. Wer Näheres sehen möchte, findet das hier in diesem Artikel.

Ein Junitag

Schließlich machte ich ein Versprechen wahr und besuchte Fahima samt ihrer Familie, um ein paar situative Aufnahmen zu machen. Sie fragte mich schon lange danach und im Juni hat es dann endlich geklappt. Am Ende sind ein paar wirklich schöne Aufnahmen entstanden, die ich schließlich auch in einem Fotobuch verewigte. Hinzu wurde mir die Ehre zu Teil, dass ich in der Photosphäre veröffentlicht wurde. Die Photosphäre ist ein relativ bekanntes Medium, in dem viele kleine Künstler eine Plattform finden. Umso schöner, dass ich gleich als erster in dem Empfehlungsartikel stehe. Eindrücke dieses schönen Tages findest du hier.

Hochzeitstag meiner Eltern

Ein ganz besonderer Tag stand im Juli diesen Jahres an und zwar der Hochzeitstag meiner Eltern. Bewegende Augenblicke, die ich versucht habe, würdevoll festzuhalten. Ich finde, dass es mir gelungen ist, jedenfalls fanden Sie auch Gefallen daran und das ist das Wichtigste. Den Artikel dazu findest du hier.

Zu Besuch in Salzburg

Ein Höhepunkt des Jahres war die Reise in unser wunderschönes Nachbarland Österreich. Als kleiner Bengel war ich schonmal dort, aber erinnern konnte ich mich nicht mehr daran. Mein Ziel sollte Salzburg sein, die Heimat Mozarts. Spektakuläre Eindrücke erwarteten mich dort. Meinen ausführlichen Artikel dazu findest du hier.

Besuch auf mehreren Kundgebungen

So wie viele Menschen, mache ich mir Sorgen über die Entwicklungen auf diesem Planeten. Die einschneidenden Ereignisse weltweit bewogen mich dazu, diese Veranstaltungen zu besuchen. Ich wollte auch etwas Gutes dazu beitragen, in dem ich die Demonstrationen fotografisch begleitete. Wer mehr darüber lesen möchte, dem kann ich meine drei Artikel empfehlen. Die Demonstration in Berlin, der Schweigemarsch und die Kundgebung in Leipzig. Mir wurde des Weiteren die Ehre zu Teil, diese drei Artikel auch im Nachrichtenportal Rubikon zu veröffentlichen.

Was wird sie bringen, die Zukunft?

Noch immer fotografiere ich leidenschaftlich gern, doch ist es mir im Moment leider nicht möglich, in der Hinsicht viel zu erleben. Deswegen nehme ich mir auch ab und an ein paar ältere Aufnahmen vor und bearbeite sie nach Lust und Laune. Vielleicht widme ich mich demnächst etwas mehr der Natur, fotografiere die Leere oder Menschen. Wer weiß, was mir begegnet oder was sich findet. Meine Kamera und ich freuen sich auf alles Spannende. Ich kann nicht einschätzen, was die Zukunft bringen wird, es bleibt uns allen nichts anderes übrig, als das Beste draus zu machen. Ich bleibe zuversichtlich und werde so lange ich kann, meine Vorstellungen visualisieren und mich über jeden Einzelnen freuen, der in einem meiner Bilder etwas sieht und für einen kurzen Moment inne hält. Die Fotografie ist etwas Bleibendes, sie kann auch Menschen in weiter Zukunft bewegen, bilde ich mir ein. Ein Bild kann mehr sagen, als tausend Worte und mehr berühren, als jedes Video. Deswegen liebe ich die Fotografie. Sie gibt mir einen echten Sinn im Leben. Ich bin dankbar, diese Leidenschaft für mich entdeckt zu haben und freue mich auf viele neue Motive in der Zukunft.

~ Ulli

Wunderbare Vielfalt

Fotografie ist Leidenschaft. Sie hält einen Moment fest, der so niemals wieder existieren wird. Sie transportiert Gefühle, weckt Emotionen, erinnert an Vergangenes oder transportiert uns an entlegene Orte. Sie bewegt unterschiedlich. Durch weitere gestalterische Elemente, lässt sich die Empfindung sogar verstärken. Mit Typografie beispielsweise. Einen Menschen berührt das, den anderen lässt es kalt. Jemand fühlt etwas und ein Anderer versteht nicht, was man darin erkennen kann. Geschmäcker sind auch hier sehr unterschiedlich.

explore the world

Im Laufe der Zeit habe ich erkannt, dass ich mich auch Stilen geöffnet habe, die ich vorher immer mit Skepsis betrachtete, beispielsweise abstrakte und extrem verfremdete Bildbearbeitung und Editorialdesigns. Der Bauhaus-Stil ist vergleichbar. Große meist serifenlose Überschriften, gepaart mit Bildern aus der Vergangenheit und farbintensiven Ornamenten, die oftmals, so scheint es, ohne tieferen Sinn im Layout umher schwirren, waren für mich damals ein echtes Mysterium. Mittlerweile aber finde ich es ganz gut und vielleicht versuche ich mich irgendwann einmal daran. Vielen wird diese Form der Kunst auf ewig verschlossen bleiben und sie werden keinen Zugang finden. Es ist sehr speziell, sehr experimentell und man kann es niemanden vorwerfen, dies in der Kategorie „befremdlich“ einzuordnen.

river to nowhere

Jeder Mensch verändert sich im Laufe seiner Schaffenszeit. Anfangs schoss man vielleicht nur Portraits oder nahm Blumen und Insekten auf. Später entdeckte man die Schönheit der Weite und es entstand ein immer größer werdender Hunger nach Landschaftsaufnahmen. Tiere, Architektur, Schwarz-Weiß, Eventfotografie, es gibt soviel unterschiedliche wundervolle und interessante Richtungen, dass es schwer fällt, sich für eine einzige zu entscheiden. In jedem Stil gibt es Bilder und Designs, die mich bewegen. Ich kann mich nicht für eine einzige Präferenz entscheiden. Ich möchte sie kombinieren, sie alle darstellen, eine Message senden, aber auf meine Art und Weise. Wohin mich der Weg in der Zukunft noch führen wird, ist mir gänzlich unbekannt, aber sie birgt viele Möglichkeiten. Anbei einige Aufnahmen und Bearbeitungen die ich im Laufe der Zeit gemacht habe.

Was sagst du zum Thema Stile? Welchen hast du und planst du einen neuen Weg? Würdest du gern andere Wege gehen aber du kannst nicht, weil du dir schon einen Namen gemacht hast in einem bestimmten Metier? Erzähl mir davon.

Lass es Dir gut gehen!